Geschichte
Geschichte des Zentrums für Gehör und Sprache
6. Januar 1810

Gründung der Institution als Blindenanstalt durch die „Zürcherische Hülfsgesellschaft“. Erstes Domizil im Haus „zum roten Ochsen“ an der Storchengasse, ab Oktober Umzug ins Haus „zur Froschau“.

1819

Kauf des Hauses „zum Brunnenturm“

1825

Wahl Ignaz. Th.Scherr zum neuen Oberlehrer (bis 1832)

1825

Blindenzählung, Rückgang der Schülerzahl auf Grund der Pockenimpfung

1826

Aufnahme des ersten „taubstummen“ Schülers, Ulrich Steffen“ in die Blindenanstalt

1827

Definitiver Entscheid zur Aufnahme „taubstummer“ Schüler, Umbenennung in Blinden- und Taubstummenanstalt

1838

Bezug der Blinden und Taubstummenanstalt an der Künstlergasse

1908

Beschluss des Zürcher Stimmvolkes zur Verstaatlichung des Geländes der Blinden- und Taubstummenanstalt für den Neubau der Universität

1915

Bezug des neuen Anstaltgebäudes an der Frohalpstr. 78 in Wollishofen

1933

Eröffnung einer Kindergartenabteilung, die die Aufnahme der gezielten Sprachförderung ab 4. Altersjahr ermöglicht

1941

Aufhebung der Blindenabteilung

ab 1955

Einsatz von Höranlagen und Hörgeräten

1965

Eröffnung einer Beratungsstelle für Eltern hörgeschädigter Kinder am HPS (Heilpädagogischen Seminar) in Zürich (nachher Kinderspital mit der Verantwortung für die Früherziehung)

1967

Ausbau der Taubstummenbildung durch Schaffung einer zweijährigen Oberstufe mit nach Begabung getrennten Bildungswegen

1974

Errichtung eines Schulgebäudes für die Abteilung für Mehrfachbehinderte

1976

Umbenennung in Gehörlosenschule

1984 – 1994

LBG (Lautsprachbegleitende Gebärden) Projekt zur Entwicklung und Erprobung des Einsatzes von Gebärden im Unterricht und in der Freizeit

ab 1986

Ausbau zum Zentrum für gehörlose und schwerhörige Kinder

1986

Eröffnung eines eigenen Früherziehungsdienstes

1987

Eröffnung einer Beratungsstelle für hörgeschädigte Kinder in der Volksschule

1992

Neugliederung der Abteilungen zum Zentrum für gehörlose und schwerhörige Kinder mit den Angeboten:

Früherziehung
Beratungsstelle für hörgeschädigte Kinder und Jugendliche
schulischem audiopädagogischem Dienst
Teilintegrationsklassen
Gehörlosenschule

1993

Anstellung der ersten gehörlosen Gebärdensprachlehrerin in der Gehörlosenschule

1994

Erste Erfahrungen mit der Therapie eines Kindes mit Cochlea Implant (CI) im Unterricht der Gehörlosenschule

1996

Aufnahme der therapeutischen Begleitung von integriert beschulten hörgeschädigten Kindern durch den schulischen Audiopädagogischen Diens

1997

Eröffnung der unabhängigen Erstberatungsstelle für Eltern von hörgeschädigten Kindern ab Diagnosestellung durch den Kanton

1998

Betriebsausnahme einer Teilintegrationsklasse für hörgeschädigte Kinder in Pfaffhausen

ab 2000

massiver Ausbau der Audiopädagogischen Dienste zur Betreuung von hörgeschädigten Kindern am Wohn- oder Schulort Aufnahme von hörenden und/oder von schwer sprachentwicklungsbeeinträchtigten Kindern (zentrale Hörstörung, verbale Entwicklungsdyspraxie) in die Gehörlosenschule

2001

Entscheid zur Ausgliederung des Zentrums für gehörlose und schwerhörige Kinder aus der Kantonalen Verwaltung durch den Bildungsdirektor E. Buschor

ab 2001

Aufnahme von hörenden und schwer spracherwerbsbeeinträchtigten Kindern in die Schule für Gehör und Sprache. Aufbau des Logopädischen Dienstes und der Abklärungsstelle für hör- und sprachbeeinträchtigte Kinder.

2003

Aufnahme der Projekttätigkeit „Ausgliederung“ durch das verantwortliche Amt für Jugend und Berufsberatung

2005

Neuorganisation des Zentrums und der Fachabteilungen. Neuer Name „Zentrum für Gehör und Sprache“ mit neuer Corporate Identity und neuer Bezeichnung der Fachabteilungen

2006

Baubeginn neues Schulhaus.

2007

Festlichkeiten zum 20-Jahr-Jubiläum der Audiopädagogischen Dienste am 29. und am 30. Juni 2007.
Fertigstellung und Bezug des Schulhausneubaus im November 2007

2009

Ausgliederung des Zentrums aus der Kantonalen Verwaltung mittels Überführung in eine selbständige öffentlich-rechtliche Anstalt per 1. Januar 2009.


Kontakt

Zentrum für Gehör und Sprache ZGSZ

Direktion und Verwaltung
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Fax +41 43 399 89 38
Telescrit +41 43 399 89 37
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