
Gründung der Institution als Blindenanstalt durch die „Zürcherische Hülfsgesellschaft“. Erstes Domizil im Haus „zum roten Ochsen“ an der Storchengasse, ab Oktober Umzug ins Haus „zur Froschau“.
Kauf des Hauses „zum Brunnenturm“
Wahl Ignaz. Th.Scherr zum neuen Oberlehrer (bis 1832)
Blindenzählung, Rückgang der Schülerzahl auf Grund der Pockenimpfung
Aufnahme des ersten „taubstummen“ Schülers, Ulrich Steffen“ in die Blindenanstalt
Definitiver Entscheid zur Aufnahme „taubstummer“ Schüler, Umbenennung in Blinden- und Taubstummenanstalt
Bezug der Blinden und Taubstummenanstalt an der Künstlergasse
Beschluss des Zürcher Stimmvolkes zur Verstaatlichung des Geländes der Blinden- und Taubstummenanstalt für den Neubau der Universität
Bezug des neuen Anstaltgebäudes an der Frohalpstr. 78 in Wollishofen
Eröffnung einer Kindergartenabteilung, die die Aufnahme der gezielten Sprachförderung ab 4. Altersjahr ermöglicht
Aufhebung der Blindenabteilung
Einsatz von Höranlagen und Hörgeräten
Eröffnung einer Beratungsstelle für Eltern hörgeschädigter Kinder am HPS (Heilpädagogischen Seminar) in Zürich (nachher Kinderspital mit der Verantwortung für die Früherziehung)
Ausbau der Taubstummenbildung durch Schaffung einer zweijährigen Oberstufe mit nach Begabung getrennten Bildungswegen
Errichtung eines Schulgebäudes für die Abteilung für Mehrfachbehinderte
Umbenennung in Gehörlosenschule
LBG (Lautsprachbegleitende Gebärden) Projekt zur Entwicklung und Erprobung des Einsatzes von Gebärden im Unterricht und in der Freizeit
Ausbau zum Zentrum für gehörlose und schwerhörige Kinder
Eröffnung eines eigenen Früherziehungsdienstes
Eröffnung einer Beratungsstelle für hörgeschädigte Kinder in der Volksschule
Neugliederung der Abteilungen zum Zentrum für gehörlose und schwerhörige Kinder mit den Angeboten:
Früherziehung
Beratungsstelle für hörgeschädigte Kinder und Jugendliche
schulischem audiopädagogischem Dienst
Teilintegrationsklassen
Gehörlosenschule
Anstellung der ersten gehörlosen Gebärdensprachlehrerin in der Gehörlosenschule
Erste Erfahrungen mit der Therapie eines Kindes mit Cochlea Implant (CI) im Unterricht der Gehörlosenschule
Aufnahme der therapeutischen Begleitung von integriert beschulten hörgeschädigten Kindern durch den schulischen Audiopädagogischen Diens
Eröffnung der unabhängigen Erstberatungsstelle für Eltern von hörgeschädigten Kindern ab Diagnosestellung durch den Kanton
Betriebsausnahme einer Teilintegrationsklasse für hörgeschädigte Kinder in Pfaffhausen
massiver Ausbau der Audiopädagogischen Dienste zur Betreuung von hörgeschädigten Kindern am Wohn- oder Schulort Aufnahme von hörenden und/oder von schwer sprachentwicklungsbeeinträchtigten Kindern (zentrale Hörstörung, verbale Entwicklungsdyspraxie) in die Gehörlosenschule
Entscheid zur Ausgliederung des Zentrums für gehörlose und schwerhörige Kinder aus der Kantonalen Verwaltung durch den Bildungsdirektor E. Buschor
Aufnahme von hörenden und schwer spracherwerbsbeeinträchtigten Kindern in die Schule für Gehör und Sprache. Aufbau des Logopädischen Dienstes und der Abklärungsstelle für hör- und sprachbeeinträchtigte Kinder.
Aufnahme der Projekttätigkeit „Ausgliederung“ durch das verantwortliche Amt für Jugend und Berufsberatung
Neuorganisation des Zentrums und der Fachabteilungen. Neuer Name „Zentrum für Gehör und Sprache“ mit neuer Corporate Identity und neuer Bezeichnung der Fachabteilungen
Baubeginn neues Schulhaus.
Festlichkeiten zum 20-Jahr-Jubiläum der Audiopädagogischen Dienste am 29. und am 30. Juni 2007.
Fertigstellung und Bezug des Schulhausneubaus im November 2007
Ausgliederung des Zentrums aus der Kantonalen Verwaltung mittels Überführung in eine selbständige öffentlich-rechtliche Anstalt per 1. Januar 2009.
